Wann brauche ich einen Elektro-Notdienst und was muss ich dabei beachten?

Glücklicherweise gibt es mit Strom und Stromversorgung in unseren Breiten nur sehr selten Probleme. Nicht zuletzt haben wir dafür guten Installateuren und unserer gepflegten Infrastruktur zu danken. Nun kommt es aber doch mal vor, dass es Probleme geben kann. Und da es beim Umgang mit Elektronik oder Gebäudetechnik schneller als einem lieb ist, zu ernsthaften bis tödlichen Gefahren kommen kann, ist es durchaus ratsam, sich hier einen Fachmann oder eine Fachfrau ins Haus zu holen.

Aber was, wenn plötzlich um 21 Uhr das Licht ausfällt und der Fernseher nicht mehr geht? Oder Sonntagsmittags, wenn gerade das Grillgemüse im Ofen ist? Oder wenn am Silvesterabend plötzlich der Kühlschrank warm wird, weil er keinen Strom mehr hat? Dann braucht man einen Notfall-Elektriker.

Wann brauche ich überhaupt einen Notfallelektriker?

Was für Kosten erwarten mich?

Wer bezahlt den Einsatz?

Worauf sollte ich sonst noch achten:
Vor, während und nach dem Einsatz?

Gerade in Ballungsgebieten hat man hier oft die Qual der Wahl. Deshalb haben wir hier für Sie die dringendsten W-Fragen bei Ihrer Suche nach einem Notfallelektriker zusammengetragen:

Welche Kosten zu erwarten sind und wer diese bezahlt sind zwei absolut wichtige Fragen. Damit ihnen auch die ihnen zustehende Aufmerksamkeit zu kommt, bekommen sie bald auf unserer Seite einen eigenen Artikel: [Hier Artikel „Was kostet ein Notfall-Elektriker und wer zahlt ihn?“ mit Hyperlink einfügen]

Doch die im ersten Schritt wichtigen Fragen können wir schon hier beantworten.

Wann brauche ich einen?

Strom ist mittlerweile essenziell für unser privates, berufliches und öffentliches Leben. Wenn hier also plötzlich Probleme auftreten, können diese ganz schnell unseren kompletten Alltag lahmlegen. Natürlich braucht es nicht für jede Kleinigkeit unbedingt einen Elektriker-Notdienst. Manche Probleme kann man selbst lösen und andere haben vielleicht doch noch bis zum nächsten Werktag Zeit.

Nehmen wir zum Beispiel den klassischen Stromausfall. Dieser kann sehr verschiedene Ursachen haben, welche dann auch verschiedene Reaktionen erfordern:

  • Manchmal muss der Strom aufgrund von Bau- oder Wartungsarbeiten abgestellt werden. In diesem Zusammenhang sollten Sie in den meisten Fällen vorher eine Ankündigung erhalten haben. Wenn Sie sich an keinen Aushang und keinen Brief erinnern können, hilft es hier oft bei den Nachbarn nachzufragen, ob diese denn noch Strom haben. In diesem Fall kann Ihnen ein Notfallelektriker leider nicht viel Nutzen bringen. Hier hilft tatsächlich nur warten, bis die Arbeiten abgeschlossen sind.
  • Ebenfalls betroffen können die Nachbarn sein, wenn es sich um einen ungeplanten großflächigen Stromausfall handelt. Glücklicherweise sind auch diese in den aller meisten Fällen nur temporär und zum Beispiel durch einen Blitzeinschlag entstanden. Auch in diesem Fall lohnt es sich nicht einen Notfallelektriker zu kontaktieren, da dieser hier leider nichts ausrichten kann. Aber vielleicht können Sie ja während der Wartezeit ein schönes Candle-Light-Dinner veranstalten oder ihre alten Brettspiele mal wieder von Spinnenweben befreien.
  • Eine Ursache bei der man nicht nur untätig warten muss, ist eine ausgelöste Sicherung. Dies passiert meistens, wenn zu viele elektronische Geräte an einer Sicherung hängen und gleichzeitig benutzt werden. Wie Sie hier vorgehen, erfahren Sie im Artikel: [Hier Artikel „Sicherungskasten“ mit Hyperlink einfügen]

Sollte jedoch keine dieser Situationen auf ihr Problem zutreffen, ist es ratsam eine Fachkraft hinzu zu ziehen. Einen Notdienst braucht man insbesondere dann, wenn das Problem akut ist, sofort Abhilfe geschaffen werden muss und kein regulärer Elektrobetrieb erreichbar ist oder schnell genug vor Ort sein kann. Wenn aber nur am Sonntagabend die eine Lampe nicht mehr funktioniert und man ohnehin gleich schlafen gehen wollte, reicht es meistens, am darauffolgenden Montagmorgen jemanden zu kontaktieren. So spart man sich viel Geld. Aber wieviel denn eigentlich? Das erfahren Sie demnächst in unserem Artikel [Hier Artikel „Was kostet ein Notfall-Elektriker und wer zahlt ihn?“ mit Hyperlink einfügen]

Worauf muss ich achten?

In der chronologischen Abfolge gibt es verschiedene Dinge, auf die Sie achten sollten, wenn Sie einen Notfall-Elektriker engagieren.

Da Sie diesen Artikel gelesen haben, haben Sie es bestimmt längst getan, aber bitte prüfen Sie vor Ihrem Anruf, ob nicht ein kleiner Fehler wie eine Sicherungsauslösung oder eine defekte Glühbirne den Stromausfall verursacht hat. Erläutern Sie am Telefon so genau wie möglich Ihr Problem, damit Ihnen schnell und preiswert geholfen werden kann. Je mehr potenzielle Fehlerquellen Sie schon im Vorhinein ausschließen können, desto zielsicherer kann die Elektro-Fachkraft Ihnen helfen.

Wenn das Problem nicht bereits klar ist, wenn Sie mit Ihrem Notfall-Dienst telefonieren, lassen Sie sich als unerfahrenerer Part nicht auf einen Festpreis ein, der Ihnen vorgeschlagen wird.

Wenn der Handwerker schließlich bei Ihnen vor Ort ist, kann es passieren, dass auch mal etwas schief geht. Hier müssen Sie nicht direkt von Boshaftigkeit ausgehen, meistens wollte man Ihnen einfach nur besonders schnell helfen. Richtet der übereifrige Techniker bei seinem Einsatz Schaden an, zerbeult er beispielsweise die gerade reparierte Waschmaschine oder zerkratzt er mit seinem Werkzeugkoffer die Eingangstür, muss man dies dennoch sofort reklamieren. Wie Sie im Einzelfall weiter vorgehen sollten, erfahren Sie am besten in der Beratung bei einer Verbraucherzentrale.

Am meisten zu beachten gibt es wie immer, wenn es um das liebe Geld geht. Wenn die Arbeit getan ist und es an die Rechnungsstellung geht, tut man gut daran genauer hin zu sehen:

  • Wie bei jedem Handwerkerauftrag sollten Sie eine vollständige und korrekte Rechnung anfordern, auf der alle Kostenpunkte aufgeführt sind.
  • Manche Notdienste lassen sich Auftragsformulare mit Festpreisvereinbarungen unterschreiben, unabhängig von Reparaturaufwand und Ergebnis. Es soll von jedem Kunden immer der gleiche mehrstellige Betrag gezahlt werden. Solche Festpreisvereinbarungen gelten in den allermeisten Fällen als sittenwidrig und sind somit nichtig.
  • Im Allgemeinen gilt wie immer: Unterschreiben Sie keine Rechnung, wenn Sie mit der Arbeit und/oder der Summe nicht einverstanden sind. Streichen Sie alles „nicht vereinbarte“ im Kleingedruckten durch. Bestätigen Sie im Zweifel nur die Beauftragung und bitten Sie um die Übersendung einer Rechnung. Bedenken Sie aber, dass sie sich bei der Beauftragung mit eventuellen Preisangaben auf der Website des Anbieters einverstanden erklärt haben, sofern diese gut zu finden sind.

Doch selbst wenn sie sich über die Rechnung einig sind, ist Ihr Retter in der Not noch nicht aus dem Schneider. Auch Notdienste haben eine Gewährleistungspflicht, dementsprechend können Sie auch eine fachgerechte Ausführung erwarten. Außerdem haben Sie ein Recht auf Nachbesserung, sollte das Problem zunächst nur provisorisch beseitigt worden sein. Dies lassen Sie sich im besten Fall ebenfalls auf der Rechnung vermerken.

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